Backup

englischer Begriff für die Datensicherung.

Unerlässlich und regelmäßig durch zu führen. 

 

Bedruckstoff

nennt man das Material, das in den verschiedenen Druckverfahren bedruckt wird.
Somit alle Materialien die in den technisch bekannten Druckverfahren zu bedrucken sind.
Z. B.: Papier, Karton, Tragetaschen, Heferl und Tassen, Caps, T-Shirts aber auch Metall,
Glas, Kunststoff, Holz und selbstverständlich noch vieles mehr... 

 

Beschnitt bzw. Beschnittzugabe (Überfüller)

über das Endformat hinausgehender bedruckter Rand.

z.B. A4 210x297mm + 2mm Beschnitt 214x301mm

nach dem Druck werden die 2mm pro Seite in der Endfertigung weggeschnitten.

Somit weißt das an allen Seiten zugeschnittene Endprodukt,

keinen weisen Rand auf.

 

Bildschirmschriften

unter diesen versteht man Fonts die speziell für LED- und LCD-Monitore, optische Interfaces
sowie digitale Benutzeroberflächen entwickelt wurden.

Berühmte Vertreter sind: Verdana, Georgia, Myriad

bestimmt für eine bessere Lesbarkeit.

 

Bleisatz (Handsatz)

Bleisatz war das Verfahren zur Herstellung von Druckformen für den Buchdruck (Hochdruck).

Gegossene Lettern aus Blei, Antimon oder Zinn pro Schrift in einem Setzkasten zusammengefasst.
Die vom Schriftsetzer (Typograf-ich) einzeln (pro Buchstabe) in einem Winkelhaken (verstellbare Lehre)
aneinander gereiht wurden. Nachdem drucken wird der Satz wieder zerlegt und jeder Buchstabe wandert
in das für ihn vorgesehene fach im Setzkasten...

Diesen Vorgang nennt man Ablegen. Jeder Typograf hat ein ausgesprochen gut geschultes Auge für Schriften
und deren Merkmale. Den sollte sich während dem ablegen z. B. ein T der Garamond in ein Fach
der Times verirren, war es dem Setzer seine Aufgabe dies zu sehen und seinen Setzkasten sauber zu halten.

Diesen Vorgang nannte man Ausfischen, jeden Buchstaben anschauen und sich vergewissern,
dass er auch bei seiner Schriftfamilie liegt. Dieser geschulte Blick musste auch über den gesamten
Schriftsatz wandern um den einen oder anderen Zwiebelfisch zu verhindern.
Also einen Buchstaben der entweder aus einer anderen Schrift oder einem anderen Schriftschnitt stammt.

Ende der 70er Jahre verschwand der Bleisatz immer mehr und wurde durch den Maschinensatz abgelöst.

Hier unterscheidet man Einzelbuchstabensatz und Gießmaschine Monotype (genaue Erklärung folgt unter M)

werden von Matrizen neue Lettern gegossen und die Zeilenguss-Maschinen
(z. B. Linotype-Setzmaschine auch hier folgt die genaue Erklärung unter L),
hier wird die Schriftzeile in einem ganzen gegossen.

Ein versierter und sehr geübter Handsetzer setze, in der Stunde, ca. bis zu 1300 Zeichen,
die Maschinen hingegen überstiegen die Satzleistung per Stunde, um das 4–5 fache.

Ich hatte das große Glück in meinem ersten Ausbildungsjahr noch Bleisetzen zu dürfen.

 

Blindtext

ein Platzhalter – Text ohne sinnvollen Inhalt.

Eingesetzt für das erste Layout zur besseren Vorstellung. 

 

Blindprägung

die Blindprägung ist eine von vielen verschiedenen Druckveredelungen. Blindprägung gilt in ihrer Haptik als dezent und hochwertig.

Ihre plastische Wirkung bekommt sie durch Licht und Schatten...

Technisch ist die Blindprägung eine Ausformung des jeweiligen Bedruckstoffes
(Bucheinbände, Visitenkarten u. v. m..). Durch das Einpressen mit hohem Pressdruck (Prägen)
eines Sujets (Logo, Schriftzeichen, Illustrationen u. v. m..) und dem Bedruckstoff entsteht diese Veredelung.

Blindprägungen sind meistens farblos.

 

Blitzer

der Bedruckstoff (Papier oder Karton) arbeitet in der Druckmaschine und auch gibt es Differenzen
bei der Druckmaschine selbst, wodurch nicht immer 100 % genau gedruckt werden kann.
Das bedeutet das manchmal weiße kleine Flächen unbedruckt sind oder nicht ganz exakt aufeinander.
Diesen Effekt kann man sehr gut durch Überdrucken (Erklärung folgt unter U)
oder Überfüllen (Beschnitt) vermeiden.

 

Blocksatz

ist eine der 3 Satzarten. Bei dieser Satzart werden alle Textzeilen am Satzanfang und am Satzende
senkrecht ausgerichtet. Damit ein harmonisches Lesebild entsteht,
muss von Hand nachbearbeitet werden (händische Korrekturen der Wortabstände usw.).
Sonst entstehen unschöne grosse Wortlücken oder ein zu enges Schriftbild. 

 

Brotschrift

dieser Ausdruck beschreibt die Schrift des Werksatzes (Fließtext oder auch Haupttext).
Geschichtlich kommt der Ausdruck aus der Zeit als früher die Setzer „Ihr Brot“
mit der „Schrift“ verdient haben.
Als Entlohnungskriterium wurden die gesetzten Zeilen hergenommen.

Broschüre

umgangssprachlich besteht eine Broschüre aus nicht mehr wie 48 Seiten.
Seitenanzahl muss immer durch 4 teilbar sein. In der Endfertigung hat eine Broschüre eine Klebebindung
oder auch eine Drahtheftung. Der Umschlag kann aus Papier oder Karton bestehen.

 

Broschur

als Broschur bezeichnet man mehrseitige, geheftete oder gebundene Druckwerke ohne Vorsatz
(die Verbindung zwischen Buchdeckel und Buchblock).
Dabei sind der Broschurenblock und der Umschlag im Rücken miteinander verbunden.
Der Umschlag ist genauso groß wie der Broschurenblock.
Ein typisches Beispiel für die Broschur ist das Taschenbuch. Meist besteht der Umschlag aus Papier oder Karton.

Durch das Rillen des Kartonumschlages erhält eine Verbesserung des Aufschlagens,
wodurch die Broschur länger haltbar ist.
Wir also länger Freude an unserem Taschenbuch haben.

 

Browser

Software zur Anzeige von Webseiten. Mit dem Browser können
Internetseiten angezeigt, gespeichert und gedruckt werden.
Die am häufigsten verwendeten Browser sind:
Chrome (Google), Firefox (Mozilla), Safari (Apple), Edge (Microsoft), Opera (Opera) usw. 

 

Buch

ein Druckwerk mit mindestens 48 Seiten, besitzt anstelle des Umschlages eine aus
mehreren Teilen bestehende Buchdecke.
Dem Vorsatz – die Verbindung zwischen Buchdeckel und Buchblock.
Buchblock, Kapitelband, Buchrücken, Buchdecke usw.
Verschiedenste Einbandarten stehen für den Umschlag zur Verfügung
z. B. Ganzpapiereinband, Halbgewebeeinband, Ganzgewebeeinband, Kunststoffband, Ganzledereinband...