Geschäftsdrucksorten-Farbabweichungen beim Drucken!

Bildnachweis: Adobe Stock_11524052

Heute ist es so leicht wie nie etwas drucken zu lassen. Was für mich die Drucksorten aller Art fast leidenschaftlich liebt, ja großartig ist.
Mir und meinen Kunden bringt dies es eine schier unendliche Vielfältigkeit. Nichtsdestotrotz hat speziell das Drucken in Onlinedruckereien die eine oder andere kleine Tücke …

Die Tücke der Farbunterschiede speziell der Geschäftsdrucksorten,
im Onlinedruck möchte ich heute gern erläutern.

 

Ganz kurz und grob erklärt was den in so einer „Onlinedruckerei“ passiert.
Sie haben ein druckfähiges PDF*, dieses senden sie an die den Druckpartner Ihrer Wahl. Dort angekommen wird das PDF normalerweise überprüft
(manchmal kostenpflichtig, empfehle ich unbedingt speziell, wenn kein
Grafiker das PDF angefertigt hat) um dann mit vielen unterschiedlichen Drucksorten (andere Firmen wie Sie) auf einer Druckplatte zusammen
gefügt zu werden. Gedruckt wird meist ein Standard Druckraster **
inkl. Standard Farbeinstellung.

Nun kann schnell und effizient gedruckt werden.
Dies ist kostensparend und bietet uns Kunden,
den günstigen Preis!
Und ja es ist günstig!

 

Dabei entstehen aber doch hin und wieder enorme Farbabweichungen,

z. B. zu hell, zu dunkel, zu grün, zu gelb oder zu blau usw.
Was bei Einzeldrucksorten wie Flyer oder so manchen Werbeartikel
nicht ins Gewicht fällt.

Da diese anders wahrgenommen werden als Geschäftsdrucksorten.

 

Stellen Sie sich vor sie legen Ihre Visitenkarte neben Ihr Briefpapier 

und Ihr Kuvert und auf jedem der drei Drucksorten hat Ihr Logo z. B. 

einen anderen Blauton. (geringe Farbabweichungen

z. B. wegen der unterschiedlich verwendeten Bedruckstoffe*** 

zwischen Kuvert und Briefpapier sind schon in Ordnung).

 

Das hinterlässt nicht nur einen unprofessionellen Eindruck bei Ihren Kunden, sondern ist auch nicht Sinn Ihres Corporate Designs. 

Sie wollen ja den Wiedererkennungswert und das Vertrauen,

in Ihr „Gesicht-Marke“! 

Was können Sie nun tun um vielleicht (ganz ausschließen kann man Fehler zumeist ja nie) die Farbschwankung so gering wie möglich zu halten.

 

Schicken Sie Geschäftsdrucksorten, wenn möglich alle gemeinsam (z. B. Visitenkarten, Briefpapier und Kuvert), in der größten Druckauflage, die in einem Jahr Sinn ergibt (z. B. 5000 Stk. Briefpapier, 500 Visitenkarten). 

Ein Druckdurchlauf (pro Drucksorte) alles im richtigen Farbton (Farbabweichungen der Bedruckstoffe sind immer vorhanden. 

Diese liegen aber immer im Toleranzbereich).

So wenig Nachdrucke wie möglich, somit ist Ihre Farbabweichungs 

Thematik deutlich minimiert.

Im besten Fall für Sie Stress-Ärger und Kosten auf 

ein Minimum reduziert. 

Was können, Sie tun, wenn nun doch einmal etwas schiefläuft:

 

Checken sie Ihre Druckdaten (oder kontaktieren sie Ihren Grafiker), 

sind diese in Ordnung?

Wenn Ja, direkt bei der Druckerei reklamieren (per Mail). 

Diese benötige dann meistens,1–3 Muster der schief gelaufenen Drucksorte 

(ab in Kuvert und hin zur Druckerei). 

 

Wenn Nein, ist es nicht Fehler der Druckerei  und diese muss Ihnen 

auch nicht entgegenkommen.

 

Alle Druckpartner, mit denen ich arbeite sind Kundenservice orientiert und gestehen Fehler in der Produktion ein, manche sind sogar so Kulant, dass, auch wenn es nicht der Fehler, der Druckerei ist, sie einem dann doch ein wenig unterstützen! 

 

für dieses großartige Kundenservice!

Generell empfehle ich alle Geschäftsdrucksorten

(eigentlich alle Drucksorten) von dem Grafiker Ihres

Vertrauens anfertigen zu lassen. 

 

Wir sind nun mal die Experten auf diesem Gebiet .

 

Somit sind die ersten Fehlerquellen schon mal ausgeschlossen.

Mit einem in Drucktechnik versierten Grafiker haben sie eine Ansprechperson,
sollte es doch zu einer Reklamation kommen. 

 

Diesem ist es möglich Ihnen die „Arbeit“ der Reklamation abzunehmen.

Der Grafiker (Ich) kann effizient und sachlich mit der Druckerei kommunizieren.

Damit Sie auch die Drucksorte bekommen, die Sie bestellt haben! 


Was wiederum Ihnen Stress-Ärger und Kosten sparen hilft.

 

Sollten sie Fragen haben können sie mir gerne ein E-Mail schreiben
oder 
ich stehe Ihnen gerne mit meinem SOS-Werbegrafik Service zur Verfügung.

*druckfähiges PDF grob erklärt: alle Farben und Bilder in cmyk, Bilder mind. 300dpi,
Anschnitt bei abfallenden Druck (wenn das druckbild über den Rand des Bedruckstoffes hinaus geht)
min. 2-3 mm im Dokument anlegen, Innen min. 4 mm Rand berechnen (damit nichts weg oder angeschnitten werden kann),
alle Fonts (Schriften) eingebettet oder in Pfade umgewandelt.

 

**Druckraster unter diesem Link war Wikipedia so nett mit die Erklärung abzunehmen.

 

***Bedruckstoff unter diesem Link war Wikipedia so nett mit die Erklärung abzunehmen.

 

 

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